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| Meinungen |

Gitte Österreicher (29), Diplom-Volkswirtin
"Ich sehe nicht ein, dass ich den Beitragshöchstsatz in der Gesetzlichen Krankenkasse bezahle, aber kein bisschen mehr Leistung kriege als der, der nur die Hälfte zahlt. Deshalb bin ich privat versichert. Ich bezahle mit meinem Beitrag genau das was ich will, und das kriege ich auch…"
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| "Private Krankenkasse - Ein Wiederspruch?" |
Die "Privatkrankenkasse" für Pflichtversicherte..?
Mit der gesetzlichen Kooperationsfreigabe der Gesetzlichen mit den Privaten Krankenversicherungen vom Januar 2004 bieten manche Krankenkassen ein größeres Leistungsspektrum an - jedoch nur auf den ersten Blick. In der Regel handelt es sich hier um Gruppenverträge mit Privaten Krankenversicherern. Die Nachteile: die Möglichkeit der Kündigung für den Versicherten wird schwieriger, da der Versicherte bei einem Wechsel die Tarifvorteile des Vorversicherers u.U. verliert. Außerdem ist ein weiterer Abbau der gesetzlichen Leistungen zu Lasten der Zusatzversicherung möglich.
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Für Privatpatienten steht nur die beste und nicht die billigste Behandlung im Vordergrund. Das kann nur eine Private Krankenversicherung bieten. Hier finden Sie die besten und günstigsten Anbieter bundesweit - Sparen Sie bis zu 3.000,- € im Jahr.
Stellen Sie sich vor:
Ein Kleinwagen ohne Extras…
…wäre das einzige Modell bundesweit. Ein Generaldirektor würde für das gleiche Auto 5mal soviel bezahlen müssen, wie die Putzhilfe, ohne auch nur die Spur einer besseren Ausstattung zu erkennen. Der Leistungskatalog der "Gesetzlichen" ist für jeden - ob Hilfskraft oder Firmenchef gleich, die Beiträge jedoch sind einkommensabhängig. Ein seltenes Modell in der Wirtschaft- und in der heutigen Zeit zur Erfolglosigkeit verdammt.
Mit der Überlegung, den Zahnersatz ganz aus dem Katalog der Pflichtleistungen herauszunehmen, wird bereits ein Stück sozialer Absicherung ad acta gelegt - sicher nicht im Sinne der Gründerväter der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Übernahme dieses Risikos in Private Versicherungshände lässt erwarten, dass in den nächsten Jahren immer mehr ungeliebte Risiken "privatisiert" werden.
Eine Private Krankenversicherung grenzt sich klar von jeder "Gleichmacherei" ab und wirkt damit dem immer offensichtlicheren Manko der "Gesetzlichen" entgegen. Nicht nur die Anbieter für eine optimale Krankheitskostenvorsorge sind frei wählbar sondern auch der individuell auf den Versicherungsnehmer zugeschnittene Tarif - von der 100 %igen Zahnersatzerstattung bis zur Chefarztbehandlung im Ein- oder Zweibettzimmer. Und das Beitragskriterium ist nicht das Einkommen sondern Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. So lässt sich häufig ein privater Versicherungsschutz günstiger Gestalten als bei der GKV.
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Welche PKV ist die richtige für Sie..?
Private Kranken-Voll- Versicherung: Selbständige, Beamte und Freiberufler sowie Angestellte, die über der Versicherungspflichtgrenze (2010: ab 49.950,- € brutto jährlich) verdienen; regelmäßige AG-Zuwendungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld können eingerechnet werden).
Private Krankenzusatzver- sicherung: Alle pflicht- oder freiwillig versicherten Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung.
Personen, mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands sowie Finanz- und Versicherungsmakler sind von einem Versicherungsvergleich ausgeschlossen.
Pillen via Internet..?
Apothekenpflichtige Medikamente können auch bei einer Versandapotheke bestellt werden. Die Internetbestellung kann gerade für chronisch Kranke, alte Menschen oder Behinderte eine große Hilfe sein, ohne Mühe an die notwendigen Medikamente zu gelangen. Berufstätige sind bei Versandbezug nicht auf die Öffnungszeiten der Apotheken angewiesen.
Wer jedoch viel Wert auf Beratung legt, ist nach wie vor bei seinem Apotheker gut aufgehoben.
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